Intoleranzen / Vaskulitis

Auslöser für TILT-Syndrom, RADS, IIA

Beispiele für Gefahrstoffe, welche dafür bekannt sind, Intoleranzen auslösen zu können

Gefahrstoffe begleiten uns überall
Gefahrstoffe in der Innenraumluft als Mischungen flüchtiger organischer Verbindungen
(englisch: VOC – volatile organic compounds).
(Pharma, Labor, Chemie, Spital)

Hier ein Überblick zum Präparat buraton® 10F
wird in Spitäler und der chemischen Industrie etc. angewendet, buraton® 10F Gesundheitsschädlich

Gefahrstoffe am Arbeitsplatz
Organische Lösungsmittel können am Arbeitsplatz als Dampf eingeatmet, aber auch durch die Haut resorbiert werden. Aufgrund ihrer Fettlöslichkeit verteilen sie sich in allen Organen, bevorzugt im Nervensystem. Sie werden mit unterschiedlichen Halbwertszeiten, die zwischen wenigen Stunden bis mehreren Tagen liegen, ausgeschieden. Ein wichtiger Ausscheidungs- Mechanismus ist die Abatmung der unveränderten Substanz durch die Lunge; ein Teil wird metabolisiert und über die Nieren bzw. die Galle ausgeschieden. Bei der Metabolisierung können aus relativ harmlosen Ausgangssubstanzen neurotoxische Metaboliten entstehen, z. B. 2,5-Hexandion aus n-Hexan oder Trichlorethanol aus Trichlorethen.

Auslöser/Gefahrstoffe
Nahezu alle Medikamente/Arzneimittel, Lösemittel, Lindan, Isocyanate, Epoxydharze, Aerosole, Ozon, Farben und Lacke. Desinfektionsmittel, Chlor, Gase, Dämpfe. Alle möglichen Rauche und Pyrolyse-produkte (Feinstäube von Zigaretten, Holzfeuer-Rauch), auch Auto-Abgase und Abgase industrieller Herkunft. Dichtmassen, Schwefel-dioxid, Schaum-isolierung, Aldehyde, Formaldehyd, Pestizide, Biozide, Herbizide, Fungizide, Spritzmittel mit u.a. Ungeziefervertilgung. Lösemittelhaltige Duftstoffe, wie z.B. Designer-Duftsäulen. Zusatzstoffe - synthetische Farbstoffe und Aromastoffe im Essen, Fossile Brennstoffe, Dämpfe von Naturgas, Benzin, Petroleum u.v.a.m.

Bei jedem Kranken war entweder ein einmaliger oder wiederholter Kontakt mit toxischen Substanzen der Auslöser, "Trigger".
Da die Beschwerden jedoch häufig bereits im "Niedrig-Dosis-Bereich" unterhalb von geltenden Grenzwerten auftreten, stehen Wissenschaft, Politik und Arbeitgeber vor neuen Herausforderungen.

Siehe separate Rubrik für RADS

Medizinische Mitteilungen, SUVA
Reactive Airways Dysfunction Syndrome (RADS)
Dr. med. Marcel Jost, Facharzt FMH für Arbeitsmedizin, Innere Medizin und Kardiologie, Suva Luzern

Nach nur einmaliger Hochdosis-Exposition gegenüber Reizstoffen in der Luft kann auch bei vorher gesunden Personen eine Asthma-ähnliche, dauerhafte Hyperreaktivität der Atemwege auftreten.

Reactive Airways Dysfunction Syndrome (RADS) & Irritant Induced Asthma (IIA).
Es tritt nach kurzzeitiger, massiver Inhalation durch chemische Substanzen Gase, Rauch und Dämpfe (in der Regel als Arbeitsunfall) auf. Als Reaktion auf eine Inhalation von hochkonzentrierten bzw. stark toxischen Substanzen. Charakteristisch sind "asthma-ähnliche Beschwerden" und eine bronchiale Hyperreagibilität. Die sich anamnestisch meist auf eine einmalige inhalative Exposition gegenüber einer bekannten irritativen, hoch konzentrierten Noxe (z.b. Isozyanate, Rauchgase, SO2) zurückführen lassen.

Diese lässt sich nicht immunologisch erklären, sondern durch chemische Verletzung mit anschliessender Entzündung der Atemwege.

Duftstoffe
Es gibt Düfte, die wirken unterschwellig entspannend, vertraueneinflössend oder stimulierend. Dieses Phänomen wollen Geschäftsleute jetzt zunehmend für neue Verkaufsstrategien benutzen. Glaubt man Marktforschern, dann steht uns ein Grossangriff auf den Geruchssinn bevor, wie er bisher nicht für möglich gehalten wurde.
Daunderer – Handbuch der Umweltgifte Ausgabe 6/2006. Copyright © 1998, 2006 ecomed MEDIZIN, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH












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